Inhalt

Die Aufgaben der OP-Planung sind in den folgenden Nutzerrollen organisiert und werden entsprechend von der Software unterstützt:

1. OP-Statusmonitor (passiv)
Auf großen Bildschirmen im Flur und zusätzlich auf den mobilen Endgeräten (mobile Telefone, iPad, Tablet PC) des medizinischen Personals wird der permanent aktualisierte Stand laufender Operationen in den einzelnen OP-Sälen übersichtlich dargestellt. Verzögerungen, Störungen und Verspätungen werden deutlich. Ist kein WLAN verfügbar oder will man außerhalb der Klinik Informationen erhalten, kann ein iPhone® genutzt werden.

2. OP-Statusmonitor (aktiv)
Diese Lösung verfügt zusätzlich zu den Funktionen des passiven Monitors auch über die Möglichkeit, in der Zukunft liegende (noch nicht begonnene) Operationstermine auf einfache Art zu verschieben. Die neuen Eckdaten (Terminierung) werden nach SAP IS-H bzw. Siemens i.s.h.med zurückgeschrieben.

3. OP-Planer
Der OP-Planer plant die Operationen des nächsten Tages bzw. der nächsten Tage in detaillierter Weise. Dazu verfügt er über übersichtlich dargestellte Informationen bezüglich medizinischer Besonderheiten, der Material- und Personalverfügbarkeit sowie zu berücksichtigender Kontingente. Er kann Beteiligte zurück fragen und nötig werdende Kompromisse moderieren. Durch die Transparenz des Systems wird die Planung flexibler, verlässlicher und stabiler.

4. Rückmeldemonitor
Die OP-Schwester meldet Ereignisse/Meilensteine im OP-Saal zurück. Dadurch aktualisiert sich die Fortschrittsanzeige auf den OP-Statusmonitoren und drohende Konflikte werden bei Verzögerungen offenbar bzw. sich ergebende Lücken können kurzfristig ausgenutzt werden.

5. Simultane OP-, Betten- und Leistungsstellenplanung
In Zusammenarbeit mit einem Patientenmanager kann die OP-Planung auf unterschiedliche Art eingebunden werden. Die einfachste Möglichkeit (ohne Veränderung der bestehenden Prozesse) besteht darin, dass der OP-Planer Termine vorgibt und der Patientenmanager diese Vorgaben in einen Patientenpfad einhängt. Die alternative Variante besteht darin, dass der OP-Manager Kontingente zuteilt, die von einem Patientenmanager zur Einplanung von Patientenpfaden genutzt werden.

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